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Geburtsdatum: 2.8.1984 in Lübeck 
Geschwister: Henrik, Niklas, Moritz, Marie
Ausbildung: BWL-Studium mit Bachelor-Abschluss 2011
Soziales Engagement: Botschafter der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung
Lieblingsfarbe: Blau 
Lieblingsmusik: Charts und Klassiker 
Lieblingsessen: Pizza Salami, doppelt Käse, Peperoni 
Lieblingsgetränk: Apfelsaftschorle 
Traumurlaub: St. Moritz 
Helmausrüster: Casco Sicherheit geht bei mir vor!

Wann hast du angefangen zu reiten? 
Zum ersten Mal habe ich mit etwa einem Jahr auf einem Pferd gesessen. Bei meinem Vater vorne auf dem Sattel. Das erste eigene Pony gab es mit Fünf. Zu Weihnachten stand die Shetlandpony-Dame Susi unterm Weihnachtsbaum, mit der ich dann wirklich angefangen habe zu Reiten.

Immer nur Dressur oder auch andere Disziplinen? 
Ich habe eine ganze Stunde voltigiert und bin bei meinem Onkel Karsten Huck auch gesprungen. Aber nur für das Reitabzeichen. Durch meinen Vater geprägt war eigentlich von vornherein die Richtung klar: Ich wollte Dressur reiten!

Welchen Stellenwert haben Pferde in Deiner Familie? 
Mein ganzes Leben war von Pferden geprägt. Mein Vater Klaus Martin Rath ist Trainer und Ausbilder. Mit ihm trainiere ich täglich auf dem Schafhof, auf dem auch 48 Pferde beheimatet sind. Meine Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff ist als ehemalige Olympiasiegerin eine der erfolgreichsten Dressurreiterinnen, mein Onkel Karsten Huck war mit dem Gewinn der Einzel-Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 ebenso sehr erfolgreich. Wir züchten hier in Kronberg, meine Mutter Melita Huck fotografiert Pferde und war selbst aktive Reiterin - mehr Pferd im Leben geht eigentlich nicht. Sie sind meine Passion, meine Aufgabe, meine Vergangenheit und wohl auch meine Zukunft.

Wer hat dich reitsportlich am meisten beeinflusst? 
Ganz klar, mein Vater

Wer ist dein Vorbild? 
Auch klar: mein Vater, weil er in meinen Augen ein unglaublicher Ausbilder ist.

Deine Lieblingsturniere? 
Als Hallenturnier eindeutig das Festhallen Reitturnier in Frankfurt, als Freiland-Turnier Wiesbaden. Sie liegen nicht nur beide vor der Haustüre, sondern sind einfach Veranstaltungen mit gewaltiger Tradition.

Deine sportlichen und privaten Ziele 
Als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft möchte ich natürlich kontinuierlich Erfolge erringen. Ganz oben auf dem sportlichen Wunschzettel steht bei internationalen Meisterschaften oder den Olympischen Spielen mit um die Medaillen-Plätze kämpfen zu können. Ich möchte Pferde eigenständig, korrekt und erfolgreich ausbilden können.
Eigene Kinder sollen natürlich auch irgendwann ein wichtiger Bestandteil meines Lebens werden. Deshalb engagiere ich mich schon jetzt für die Stiftung meiner Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff, die sich für die Ärmsten der Armen einsetzt: die vielen Not leidenden Kinder in aller Welt.

Wie sieht ein Tag bei dir aus?
Um halb sieben sitze ich meist auf dem ersten Pferd, damit ich vier bis fünf geritten habe. Derzeit nimmt Totilas natürlich einen größeren Zeitraum ein. Ich reite dabei immer mit Helm, denn Sicherheit geht bei mir vor. Ich hoffe damit viele junge Reiter dazu bewegen zu können, jederzeit einen Helm beim Reiten zu tragen. Nachmittags sitze ich im Büro und kümmere mich um die Dinge rund um den Schafhof. Danach sind dann die Jungpferde und Zuchtstuten in Arbeit und ich bewege Totilas noch mal im lockeren Trab oder Galopp. Daneben gibt es derzeit natürlich auch vermehrte Presseanfragen, die an verschiedenen Tagen in den Ablauf eingebunden sind. Abends essen wir dann meist alle zusammen oder ich gehe auch mal mit meinen Brüdern in Frankfurt aus.

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